Urwald:

einer der letzten erhaltenen "alten Urwälder Europas"
befindet sich im Reinhardswald
nördlich von Kassel in Hessen.

Der Urwald Sababurg der kein Urwald ist, sondern ein
Hutewald war. Ein Wald in dem man während des 30jäh.-
Krieges die Eichen und Buchen freischlug, damit sie
mächtiger würden und mehr Eicheln und Bucheckern fürs
Vieh produzierten. Das Ergebnis - je Jahr und Hektar bis zu
5 Tonnen Eicheln und 1,5 t Bucheckern - war verblüffend,
die Überweidung für den Restwald verheerend.
Was sich unseren Laienaugen der Riesenbäume wegen als
Urwald anpreist, ist die historische Form eines Wirtschaftswaldes.
Das gilt auch für die 1770 sternförmig zur Sababurg angelegten
Eichenalleen, die heute noch (trotz teilverwuchs) imposant
anzusehen sind.

Baumriesen die sterben und fallen -bleiben sie unverändert liegen
. .
hier im Saba-Urwald stehen überwiegend Eichen und Buchen
. . nur einzelne
Ulmen findet man dazwischen
Lichtung im Saba-Urwald Ein Reglement von 1630 belegt die Zahl der Weidemäuler:
20000 Schafe, 6000 Schweine,
6000 Rinder,3000 Pferde,
700 Ziegen, 50 Packesel
enorme Belastung - auch für die
riesige Fläche die zur Verfügung stand...
   
mächtige Wächterin mit Charakter im Saba-Urwald

Die 800jährige Kamineiche im Reinhardswald. Wer
seinen Kopf ins Kaminloch steckt, hört
vielleicht noch die Brüder Grimm beim
Märchenerzählen.